Die
zweite Exkursion in diesem Jahr führte uns zum historischen Fernwärmekanal,
der von der Brühlschen Terrasse hin zum ehemaligen Fernheizwerk hinter
der Semperoper führt. Das Fernheiz- werk und der zugehörige begehbare
Kanal wurden vor etwa 100 Jahren errichtet, um die Hofkirche, das
Schloss, den Zwinger und andere historische Gebäude in Dresden mit
Fernwärme zu versorgen.
Es
waren wieder knapp ein Dutzend Vereins- freunde und Gäste, die an der
zweiten Führung nach der Wiedereröffnung des Kanals teilnahmen. Denn
der Fern- wärmekanal wurde beim verheerenden Hochwasser im letzten
August erstmals seit seinem Bestehen in weiten Teilen geflutet, dabei
wurde der Kanal arg in Mitleidenschaft gezogen. Erst Mitte März diesen
Jahres wurden die Reparaturarbeiten insoweit abgeschlossen, dass
wenigstens Teile des Fernwärmekanales wieder für die Öffent- lichkeit
begehbar sind.
Ein Mitarbeiter der DREWAG führte unsere Truppe durch den Kanal,
nachden er eine kurze Einfüh- rung zur Entstehung und zur Geschichte
gab. Gut, dass wir dabei Helme aufhatten, sonst hätte sich manch einer
eine Beule geholt. Direkt unter dem Ständehaus bekamen wir dann noch
ein Video gezeigt, welches die Entstehung des Fernwärmekanales
dokumentierte. Leider streikte mein Foto- apparat kurz nach Beginn der Führung
(Batterie alle!), so dass wir diesmal nur wenige Fotos haben. Aber da
die Fotos sowieso nicht veröffentlicht werden dürfen, da es sich um
eine Betriebseinrichtung der DREWAG handelt, ist das auch nicht so
schlimm.
Nach der Beendigung der Führung trafen wir uns dann mit weiteren
Vereinsfreunden zu unserem Vereinsabend am Postplatz. Doch das ist eine
weitere Geschichte.
Burkhard Hollwitz, 18.04.20032
Exkursion zum Maschinenhaus der Standseilbahn am 07.03.2003
Etwa zehn Vereinsmitglieder trafen sich am etwas trüben
Freitag Nachmittag vor der Bergstation der Standseilbahn (früher
Drahtseilbahn), um das historische Maschinenhaus zu besichtigen. Der
stv. technische Leiter der Dresdner Bergbahnen begrüßte uns und führte
unsere Truppe nach einigen einleitenden Worten zur Geschichte der
Standseilbahn runter ins Maschinenhaus.
Foto: Samir Köckritz
Beeindruckend waren in erster Linie die riesigen Antriebsräder, die
sich kurz nach unserer Ankunft im Maschinensaal auch in Bewegung
setzten. Wir bekamen die technischen Einrichtungen genau erklärt,
sowohl die alte als auch die neue Technik, die seit der Sanierung Anfang
der 90-er Jahre im Einsatz ist. Nicht minder interessant als die
Antriebstechnik war die abschließende Besichtigung der benachbarten
ehemaligen Stromversorgung. Hier fühlten wir Schwachstromtechniker uns
auch ganz gut aufgehoben.
Burkhard Hollwitz, 21.03.2003
Tag der offenen Tür war wieder ein voller Erfolg
Letzten Sonnabend hatten wir erneut unseren Fundus für
interessierte Besucher geöffnet und wiederum konnten wir einen starken
Andrang registrieren. Über 50 Gäste zeigten reges Interesse an unseren
Sammlungen und fragten unseren Mitgliedern, die die Führungen im Fundus
veranstalteten, zum Teil Löcher in den Bauch. Doch auch die Erläuterungen
im Geschäftszimmer wurden gebannt verfolgt. Seit dem letzten Tag der
offenen Tür, da waren sich auch unsere Gäste einig, die bei der
letzten Veranstaltung da waren, hat sich wieder sehr viel getan.
Mittlerweile klappert schon eine Vielzahl an Wählern wieder,
Signallampen leuchten, die RSM summt und die Telefone klingeln!
Burkhard Hollwitz, 24.02.2003