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Privatsammlung in Laa/Thaya
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Auch in Österreich gibt es sehr interessante Sammlungen zu sehen.
Eine davon befindet sich in Laa/Thaya.
Zusammengetragen mit freundlicher Unterstützung diverser einschlägiger
Mitarbeiter, liebevoll restauriert und gepflegt von
Herrn Norman Dulosy, einem
auch im Berufsleben mit der Materie beschäftigtem Nachrichtentechniker.
Die Sammlung befindet sich auf dem Privatgrundstück des Sammlers und ist
nach entsprechender Vereinbarung und gegen Voranmeldung jederzeit zu
besichtigen.
Sammlungsschwerpunkt:
österreichische Vermittlungs- und Apparatetechnik von
1945 bis 1999 (Analogtechnik), teilweise auch ältere Exponate vorhanden.
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Umfang der Sammlung:
1 Wählerraum ("Wählerraum 1" in einem Gebäude (205
Einzelanschlüsse, 200 Achtelanschlüsse (25 Stämme), System W48M
(Motorwähler) bzw. W48 (mit Viereckwählern), je ein Teilhunderter nach dem
Reichspostsystem S22 (RKZ) und mit dem EMD-System 55 aufgebaut, derzeit Teilamt
mit Stromstoßübertragern, II. und teilweise III. GW, OFLW, im Endausbau
Vollamt, derzeit im Aufbau, aber bereits teilbeschaltet, sowie:
Fernwahlsystem W51-Zweidraht mit Registerverzonern und Verbund- und
Dienstgruppenwählern.
Hier ist auch derzeit die Überleitung von und zu den Fremdnetzen untergebracht.
Der ankommende Fernverkehr wird derzeit noch nach dem Prinzip der Lastteilung im
"Wählerraum 1" und im nachfolgenden "Wählerraum 2"
abgewickelt.
1 transportabler Wählamtscontainer ("Wählerraum 2",
vormals Ortsnetz Opponitz, 150 Einzelanschlüsse, 200 Viertelanschlüsse System
GA78, also 50 Stämme), System W48 (mit Viereckwählern), Vollamt mit I. GW,
FVGW und OFLW, zusätzlich befindet sich hier die EKR80, der
Notrufnummernumrechner für bundesweit einheitliche Notrufnummern und
Euronotruf. Ebenso sind hier die Rückrufeinrichtung RRE80, der Automatische
Teilnehmer und der Verbindungsprüfteilnehmer AT90 angeordnet.
1 transportabler Wählamtscontainer ("Wählerraum 3",
vormals Ortsnetz Feinfeld/Wild, 150 Einzelanschlüsse, 100 Zweieranschlüsse,
also 50 Stämme) System W48 (mit Viereckwählern), Teilamt mit Umsteuerwählern,
II. GW und OFLW
1 Wählerraum ("Wählerraum 4") in einem Gebäude, in
Planung, wird ein Tastenfernamt Vierdraht und Übertragungen zu Funk- und
sonstigen Fremdnetzen (u.a. GSM-Gateway in die Tschechische Republik)
beinhalten. Derzeit im Aufbau begriffen.
geplant sind weiterhin:
"Wählerraum 5": wird in- und ausländische Apparate der Zeit 1912
... 1999 (Selbstanschlußtechnik) präsentieren (derzeitiger Status:
Planungsphase)
"Wählerraum 6": wird dem Kapitel Nebenstellentechnik, beginnend
von Zwischenumschaltern, Vorzimmeranlagen etc. bis zu mittleren Anlagen
inklusive den zugehörigen Apparaten gewidmet sein
(derzeitiger Status: Planungsphase).
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Gesamtbeschaltungskapazität (Stand 01.01.2012):
121 Einzel- bzw. Serienanschlüsse geschaltet bzw. vorbereitet
(konventionell und digital)
14 Gesellschaftsanschlüsse (an Stämmen mit 4 bis 8 Teilnehmern)
8 Zweieranschlüsse
4 ISDN-Uko-Anschlüsse (neu!)
1 Kurzrufnummer mit 3 weiterführenden Leitungen
1 Rundfunk- bzw. Tonbanddienst
1 Meßtondienst 800 Hz, 0dBm (Durchwahl -618)
1 "Automatischer Teilnehmer", der Melden und Schlußzustand
simuliert (Durchwahl -2998)
1 Verbindungsgüteprüfer (prüft auf Sprechen und Hören Durchwahl
-400)
1 Zeitansage (Durchwahl -6631)
1 Rückrufeinrichtung (extern nicht zugänglich)
1 Nummernschalterfrequenzprüfeinrichtung (extern nicht zugänglich) |
Mitte Oktober 2007 wurde eine digitale Kommunikationsanlage der Type
NORTEL-MERIDIAN Option 11 in Betrieb genommen.
Die Anlage kann insgesamt 16 "analoge", 16 ISDN- und 16
Systemapparat-Anschlüsse bedienen, die Kommunikation mit der konventionellen,
also elektromechanischen Umgebung funktioniert über
E&M-4draht-Schnittstellen. Die besagte Meridian führt auch die notwendigen
Rufnummernumrechnungen von/zur analogen Wählamtsumgebung durch, so daß alle
Anschlüsse sich in einem gemeinsamen Rufnummernbereich befinden.
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Abgehende Gespräche in das analoge Netz werden über zwei I.
Netzgruppenwähler (NGW) abgeführt, Verbindungen in das lokale eigene
Analognetz durchlaufen also einen I. NGW, einen II. NGW und dann einen
Fernvermittlungs-GW
Der abgehende Fernverkehr (Erstweg) läuft seit Mitte 2008 ebenfalls über die
Meridian, die in diesem Fall auch eine Art "intelligentes Routing"
vornimmt, also Vorwahlnummernabhängig den jeweils billigsten Weg aussucht.
Besagte Meridian ist also in die bisherige Fernwahltechnik mit Registerverzonern
und Netzgruppenwählern integriert.
In diesem Zusammenhang wurden ISDN/GSM-Gateways für den abgehenden, aber auch
ankommenden Verkehr eingerichtet, auch wurden VoIP-Leitungen (eine mit einer
österreichischen und eine mit einer deutschen Rufnummer) auf die Anlage
aufgeschaltet. In diesem Zusammenhang wurde dann auch ein Fernamt eingerichtet,
das über die Meridian-Anlage Gespräche vermitteln bzw. auch zu Konferenzen
zusammenschalten kann.
Weiterhin ist ein OB-Notfernamt vorhanden (nicht öffentlich zugänglich).
Die Apparatesammlung wird jeweils nur zu "Tagen der offenen Tür"
individuell und jeweils mit eigenem Themenschwerpunkt (z.B. ausländische
Telefonapparate) aufgebaut und ist normalerweise nicht zugänglich.
Umfangreiche Schaltungsdokumentation der Nachkriegssysteme, auch von
digitalen Systemen Schulungsunterlagen der DMS100E (= OES-D) vorhanden.
Außerdem ist als besonders rares Sammlerstück ein Versuchsaufbau
mit
Dietl-Wählern vorhanden (funktionstüchtig),
wahrscheinlich das einzige
noch funktionsfähige "Amt" dieser Art weltweit. |
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Wer diese beeindruckende Sammlung, von einem Einzelnen zusammengetragen und
betreut, gerne besichtigen oder sich über Details informieren möchte, kann
dies gerne tun.
Bitte wenden Sie sich an:
Norman DULOSY
2154 Kleinbaumgarten
Telefon: +43 2522 88211-09 (Fernamt)
+43 720 515021 (Betriebsversuch VoIP AT)
Telefax: +43 2522 88211-6261
E-Mail : edcl.ap13@gmx.at
Hier können Sie sich auch für einschlägige E-Mail-Rundschreiben
(Änderungsanweisungen, die sich im Betrieb ergeben,
Neuigkeiten und
Informationen anmelden)
Eine eigene, selbständige Homepage besteht derzeit noch nicht. |
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