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| Ausgeführt mit Hebdrehwählern nach Strowger. Mister Strowger war ein
Bestattungsunternehmer, der sich ärgerte, dass sein Konkurrent die Telefondamen
in der Vermittlung bestochen hatte. So kam er nur zu wenigen Aufträgen. Die
Frauen mussten weg! So hatte er die Grundidee zu einer automatischen
Vermittlung, die nicht bestechlich war.Die Wähler, die hier zu sehen sind, stammen von der Firma Siemens. Das
Vermittlungssystem konnte unbegrenzt erweitert werden. In Dresden waren die
Vermittlungsstellen in Neustadt und Süd bis nach der Wende mit dieser Technik
in Betrieb. Bitte beachten Sie die drei Schleifarme an den Strowger-Wählern. Sie waren
maßgeblich die Ursache für die Geräusche in den Gesprächsverbindungen -
nicht die Stasi! Natürlich hat es seit 1922 Änderungen an der Schaltungstechnik des Systems
gegeben. Das Prinzip des Hebdreh- oder Strowger-Wählers wurde aber nicht verändert. |

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Ein weiteres wesentliches Bauteil dieses Systems ist der Vorwähler oder
abgekürzt VW. Der Vorwähler ist einfacher konstruiert und führt nur eine
Drehbewegung aus. Er wird daher auch als Drehwähler bezeichnet.
Jeder Fernsprech-Teilnehmer besaß einen eigenen Vorwähler.
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Die
Firma Autofabag fertigte das schaltungstechnisch
gleiche System 22 mit Hebdrehwählern ähnlich dem Strowger-Wähler, jedoch
in konstruktiv kleinerer Ausführung.
Davon können wir ein Gestell mit Leitungswählern zeigen.
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